FAQ

A-Z

Wie läuft eine Behandlung ab?

Gleich mit welcher dentalen Problemstellung Sie zu uns kommen, der Behandlungsablauf folgt einem Prinzip:
Wir diagnostizieren und therapieren zunächst Zahnschäden, um dann den neuen, gesunden Status der Zähne und des Zahnfleisches durch konsequente Mundhygiene zu erhalten. 
Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir dann einen optimalen, persönlichen Behandlungsplan. 

Kurz gesagt: Gemeinsam arbeiten wir darauf hin, dass Sie mit gesunden Zähnen durchs Leben gehen. 

Unsere Behandlung richtet sich ausschließlich nach

  • medizinischen Notwendigkeiten,
  • Ihren Wünschen,
  • Ihren finanziellen Vorstellungen


Unsere Behandlungsabläufe sind systematisch und richten sich nach dem gemeinsam besprochenen Ziel, d. h. nicht jeder Patient durchläuft alle im Folgenden benannten Phasen:

  • Aufnahme des Status und ausführliche Planung
  • Funktionsdiagnostik
  • Präprothetische Phase
  • Kontrolle der Vorbehandlung
  • Prothetische Phase
  • Nachsorge

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Eine Krone, eine Brücke oder ein Inlay hat sich gelöst

Sie können eine gelöste Krone, Brücke oder ein Inlay mittels Zahncreme oder Prothesenhaftcreme wieder befestigen. Rufen Sie uns an, damit wir dann einen Termin zur Reparatur Ihres Zahnersatzes vereinbaren können.

Zuletzt aktualisiert am 24.06.2014 von Dr. Björn Schaper.

Starke Zahnschmerzen

Haben Sie starke Zahnschmerzen und Ihre Wange schwillt an, kommen Sie bitte sofort in unsere Praxis oder suchen Sie den zahnärztlichen Notdienst auf. Rufen Sie uns bitte vorher kurz an, damit wir Ihren Besuch einplanen können

Zuletzt aktualisiert am 24.06.2014 von Dr. Björn Schaper.

Wurzelkanalbehandlung - Wann zahlt die Kasse?

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für Wurzelbehandlungen nur in bestimmten Fällen. Besonders bei der Behandlung der hinteren Backenzähne (Molaren) gibt es Einschränkungen. Mindestens eine der folgenden Bedingungen muss für die Kassenleistung erfüllt sein:
 
• Der Backenzahn steht in einer vollständigen Zahnreihe ohne Lücke.
• Die Behandlung verhindert, dass die Zahnreihe einseitig nach hinten verkürzt wird.
• Durch die Behandlung kann vorhandener Zahnersatz erhalten werden.
 
Darüber hinaus gilt für jede Wurzelbehandlung, dass die Krankenkassen Therapieversuche mit unklaren Erfolgsaussichten nicht bezahlen. Auch für die Anwendung spezieller Behandlungstechniken kommen sie in der Regel nicht auf.

Quelle www.kzbv.de

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Was ist Kostenerstattung?

Die gesetzliche Krankenversicherung kann nicht alle Leistungen übernehmen, die die moderne Zahnmedizin Ihnen bietet. Aber Sie haben die Möglichkeit, mehr Freiheit bei der Therapiewahl zu genießen:
Mit der Kostenerstattung können Sie Behandlungen in Anspruch nehmen, die über die gesetzlichen Leistungen hinausgehen, ohne dass Sie den Zuschuss der Krankenkasse verlieren. Das kann zum Beispiel bei der kieferorthopädischen Behandlung Ihrer Kinder sinnvoll sein. Ihnen stehen die neuesten Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Außerdem fällt für Kostenerstattungs-Patienten die Verpflichtung weg, bestimmte Behandlungen wie Zahnersatz vorab von der Kasse genehmigen zu lassen.
Für Ihren Zahnarzt hat die Kostenerstattung den Vorteil, dass seine Leistungen im Gegensatz zu Kassenleistungen nicht budgetiert sind. Das heißt: Sein Honorar kann nicht nachträglich gekürzt werden, wenn die von den Kassen eingeplanten Gelder zum Jahresende für eine normale Vergütung nicht ausreichen.

Wie funktioniert Kostenerstattung?

Wenn Sie Kostenerstattung wählen, brauchen Sie Ihre Krankenversichertenkarte in der Praxis nicht mehr vorzulegen. Stattdessen bekommen Sie wie Privatpatienten eine Rechnung, die Sie selbst bezahlen. Die Rechnung reichen Sie bei Ihrer Kasse ein, von der Sie eine Rückerstattung erhalten.

Was müssen sie beachten?

Bei Kostenerstattung rechnet Ihr Zahnarzt nach der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ab. Besonders wenn die Behandlung über die Leistungen der Krankenkasse hinaus geht, entstehen zusätzliche Kosten. Die Kasse erstattet nur den Betrag, der für die Behandlung über die Versichertenkarte angefallen wäre. Außerdem zieht sie von der Erstattung meist noch Verwaltungskosten und die Praxisgebühr ab. Wenn Sie keine Zusatzversicherung haben, die dafür aufkommt, tragen Sie die Mehrkosten selbst. Sie können Kostenerstattung für sich selbst und/oder mitversicherte Familienangehörige wählen und auf die zahnmedizinische Versorgung beschränken. Allerdings gilt die Entscheidung für mindestens ein Jahr. Die Zahnärzteschaft setzt sich deshalb dafür ein, das Verfahren zukünftig noch patientenfreundlicher zu gestalten.

Wie wählen Sie Kostenerstattung?

Zuerst informieren Sie die Krankenkasse über Ihre Entscheidung für die Kostenerstattung. Ihr Zahnarzt ist dann gesetzlich verpflichtet, Sie über die Einzelheiten aufzuklären. Manche Kassen bieten zusätzlich besondere Kostenerstattungstarife an, für die Sie einen Vertrag abschließen müssen.

Quelle www.kzbv.de

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Wie bezuschusst die Krankenkasse?

Seit 2004  bezahlt  die gesetzliche Krankenkasse befundorientiert. Der Zuschuss richtet sich nicht mehr nach den individuell anfallenden Therapiekosten, sondern nach dem medizinischen Befund. Alle Versicherten bekommen also bei gleichem Befund - z. B. bei einem fehlenden Zahn - den gleichen Betrag erstattet. Dabei ist es irrelevant, ob ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese eingesetzt wird. Alle Kosten, die über dem Festzuschuss liegen, muss der Patient selber tragen. 

Ein Kriterium bei der Höhe der Bezuschussung ist eine lückenlose Dokumentation regelmäßiger Kontrolluntersuchungen mit Hilfe des Bonushefts. 

Es gibt auch eine Härtefallregelung für Geringverdienende, in diesem Fall bezahlt die Krankenkasse mehr als nur den standardmäßigen Zuschuss. Die Entscheidung, ob ein solcher Härtefall vorliegt, obliegt der Krankenkasse.

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Wofür soll ich ein Bonusheft führen?

Das Bonusheft dient der gesetzlichen Krankenversicherung als Nachweis, dass Sie regelmäßig die Kontrolluntersuchung bei Ihrem Zahnarzt wahrgenommen haben. Die Vorsorgeuntersuchungen werden von der gesetzlichen Krankenkasse durch Zuschüsse zum Zahnersatz belohnt, sollte dieser einmal notwendig werden. Egal ob es sich dabei um Brücken, Kronen oder herausnehmbare Prothesen handelt. 

Wenn Sie über einen Zeitraum von 5 Jahren eine regelmäßige zahnärztliche Vorsorge nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss zum Zahnersatz um 20 %. Über einen Zeitraum von 10 Jahren wird der Zuschuss um insgesamt 30 % erhöht. 

Bei Erwachsenen ab 18 Jahren reicht 1 Stempel im Jahr. Experten empfehlen jedoch einen mindestens zweimal jährlichen Rhythmus der Kontrolluntersuchungen. Bei Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren sind 2 Stempel pro Jahr nötig, um den Bonus zu erhalten.

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Information zum Ersttermin

Als Terminbestätigung erhalten Sie unseren Anamnesebogen zur Erhebung Ihrer Krankengeschichte und Fragen zu Medikamenten oder persönlichen Besonderheiten. Dem Brief liegen ebenfalls erste Infomationen zu unserer Praxis und unserem Team bei.

Zur optimalen Vorbereitung des Ersttermis, füllen Sie unsere Fragebögen bitte sehr gewissenhaft aus und lassen Sie möglichst keine Ihnen bekannte erwähnenswerte Information aus. 

Wir lassen uns für Ihre erste Untersuchung viel Zeit. Wenn möglich, bringen Sie bitte zum Erstgespräch bereits vorhandene Unterlagen von anderen Zahnärzten mit:

  • Röntgenbilder
  • Zahnmodelle
  • Heil- und Kostenpläne
  • Gutachten

Sollten Sie vor Ihrem ersten Termin bei uns noch Fragen haben, können Sie sich auch telefonisch oder per eMail an uns wenden.

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Zuletzt aktualisiert am 27.05.2014 von Dr. Björn Schaper.

Kontrolluntersuchung - Wie oft?

Eine zahnärztliche Routineuntersuchung sollte mindestens zweimal im Jahr durchgeführt werden. Dies wird auch von allen Krankenkassen, gesetzlich oder privat, als Optimum gefordert. 
Periodisch müssen je nach Karies-/ Parodontitisrisiko Röntgenbilder zur Verlaufskontrolle angefertigt und ein Parodontalstatus erhoben werden.

Nutzen auch Sie die kostenlose Vorsorge- und Kontrolluntersuchung zweimal im Jahr, um Zahnfleisch und Zähne optimal zu schützen.

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Lohnt sich eine Zusatzversicherung?

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) kürzen ihre Leistungen, denn sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, nur das Notwendige beim Zahnersatz zu bezahlen. Die Leistungen der GKV müssen "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich" sein. Je nach Aufwand bezahlen sie einen Festzuschuss, der in der Regel nur einen geringen Teil der Kosten für einen neuen Zahnersatz deckt. Der Rest muss vom Patienten selber getragen werden. Eine Zusatzversicherung kann genau hier einsetzen und die Eigenbeteiligung des Patienten deutlich verringern. Vor dem Abschluß einer solchen Versicherung sollten deren Leistungen aber eingehend geprüft werden.

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Mit wieviel Wartezeit muss ich rechnen?

Als Terminpraxis planen wir die Sprech- und Behandlungszeiten so, dass es für Sie kaum zu Wartezeiten kommt.

Damit wir diesen Service aufrecht erhalten können, möchten wir Sie bitten, bei Verhinderungen so rechtzeitig abzusagen, dass eine Terminvergabe für andere Patienten noch möglich ist.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Prophylaxe - Wie oft im Jahr?

Abhängig von Ihrer täglichen häuslichen Zahnpflege und damit nach Ausmaß der Verunreinigung und der oberflächlichen Zahnfleischentzündung sollte sie mindestens einmal im Jahr durchgeführt werden. 
Wer sicher gehen will, vereinbart besser eine halbjährliche Wiederholung. Dann kann bei regelmäßiger Anwendung unserer Tipps zur Mundpflege eine oberflächliche Zahnfleischentzündung vollständig ausheilen und Karies effektiv verhindert werden.
Je nach Ihrem individuellen Mundhygienestatus und dem Befund des Zahnarztes während der Routinekontrollen kann aber auch eine 1/4-jährlich oder noch häufigere Wiederholung der Zahnreinigung notwendig sein. So werden beispielsweise starke Raucher, Diabetiker und Patienten mit schweren Zahnfleischerkrankungen dazu gesondert aufgeklärt.

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Vollnarkose - Wann zahlt die Krankenkasse?

Die gesetzliche Krankenversicherung trägt die Kosten für eine Vollnarkose nur dann, wenn sie medizinisch notwendig ist, also eine einfachere Form der Schmerzausschaltung nicht möglich ist. Bei folgendem Personenkreis wird die Notwendigkeit anerkannt:

  • Kinder unter 12 Jahren, die nicht mit dem Zahnarzt zusammenarbeiten und deshalb unter örtlicher Betäubung nicht behandelt werden können
  • Patienten, die wegen mangelnder Kooperation bei geistiger Behinderung oder schweren Bewegungsstörungen eine Vollnarkose brauchen
  • Patienten, die schwere, ärztlich anerkannte Angstreaktionen zeigen und deshalb nicht unter örtlicher Betäubung behandelt werden können
  • Patienten, bei denen Beruhigungsmittel oder örtliche Betäubungsmittel wegen einer organischen Erkrankung oder Allergie nicht eingesetzt werden dürfen
  • Patienten, denen ein größerer chirurgischer Eingriff bevorsteht, der nicht unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann

Quelle www.kzbv.de

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Warum muss ich die Prophylaxe selbst zahlen?

Für den Gesetzgeber handelt es sich hierbei um eine eigenständige, neu entwickelte Leistung, die über die in den Leistungskatalogen erfassten Leistungen hinausgeht. Eine ärztliche Leistung, die nicht erfasst ist, wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet. 

Unbestritten ist aber, dass die Prophylaxe aus ärztlicher/zahnärztlicher Sicht absolut empfehlenswert ist. Es ist erwiesen, dass Patienten, die regelmäßig eine Prophylaxe in Anspruch nehmen, gesündere Zähne haben als diejenigen, die ausschließlich auf die Zahnpflege zuhause setzen. 

Gesetzlich Versicherte müssen die gesamten Kosten für die Prophylaxe selber übernehmen. Einige Versicherungen bieten Bonusprogramme an, in denen Teilbeträge von Prophylaxebehandlungen übernommen werden. Bei privat versicherten Patienten ist es möglich, dass die Krankenkasse einen Teil oder sogar den vollen Betrag der Prophylaxe erstattet. Die Höhe der Erstattung hängt vom jeweils gewählten Tarif ab. In wieweit die Beihilfe sich an den Kosten für die Prophylaxe beteiligt, unterliegt der jeweiligen Beihilfestelle.

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.

Erste Hilfe bei Unfallverletzungen der Zähne

Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen an unfallverletzten Zähnen sind in der Regel ratsam?

  1. Ruhe bewahren!
  2. Liegen Bewusstlosigkeit, Schock, Platzwunden etc. vor? – Sofort Notarzt rufen!
  3. Ecke vom Zahn abgebrochen? – Bruchstücke suchen, feucht lagern und zum Zahnarzt mitbringen!
  4. Zahn steht schief? – Keine Manipulationen vornehmen! Umgehend einen Zahnarzt aufsuchen!
  5. Zahn nicht mehr zu sehen? – Dieser Zahn kann sowohl ausgeschlagen (Avulsion) oder durch den Unfall in den Kiefer hineingedrückt worden sein (Intrusion). Grundsätzlich sollte in diesen Situationen sofort die Mundhöhle inspiziert werden, um zu kontrollieren, ob sich der Zahn dort befindet. Verschluck- und Aspirationsgefahr! Erst danach das Unfallareal sorgfältig absuchen.
  6. Nach jedem Unfall immer schnellstmöglich einen Zahnarzt konsultieren!

Zahnfragmente oder ausgeschlagene Zähne sollten am Besten immer in einer Zahnrettungsbox ("Dentosafe") transportiert werden. Alternativ zur Zahnrettungsbox eigenen sich bedingt H-Milch oder isotonische Kochsalzlösungen. Ungeeignet hingegen ist das Einlegen in Wasser oder die trockene Lagerung. Ausgeschlagene Zähne dürfen nur an der Zahnkrone angefasst werden. Berühren Sie niemals dieWurzeloberfläche, da dadurch noch funktionstüchtige Zellen geschädigt werden!

Grundsätzlich sollten Sie sich im Falle eines Zahntraumas immer in der nächstmöglichen Zahnarztpraxis vorstellen.

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2013 von Dr. Björn Schaper.